Lexikon
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Obligation
Zur Beschaffung von Fremdkapital geben Großunternehmen oder die öffentliche Hand (Emittent) festverzinsliche Wertpapiere aus, die Obligationen genannt werden. Oftmals wird die gesamte Obligationsanleihe gestückelt, und als Teilschuldverschreibung in Wertpapierform an der Börse gehandelt.
Der Käufer eines solchen Wertpapieres bezahlt dem Herausgeber, der sich wiederum verpflichtet den Betrag zuzüglich einer vereinbarten Verzinsung innerhalb der Laufzeit zurückzuerstatten, den Nennwert des Wertpapieres. Die Rückzahlung kann durch ratenweise Tilgung oder eine Gesamttilgung am Ende der Leihdauer, die zwischen 8 und 15 Jahren liegt, erfolgen.
Zur Abgrenzung gegenüber Schuldverschreibungen (Obligationen) der öffentlichen Hand, werden diese bei privaten Industrie-, Handels- und Verkehrsunternehmen als Industrieobligation bezeichnet.


