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Optionsschein

Der Optionsschein ist eine Art Wertpapier, da der Gegenstand, also der Basiswert beispielsweise Aktien oder Anleihen, den Schwankungen des Marktes unterliegt. Dieser dem Optionsschein zugrunde liegende Gegenstand wird auch als Underlying bezeichnet.

Eine Option enthält das Recht, nicht die Plicht, den Underlying zu einem Basispreis (Festpreis) zu kaufen bzw. zu verkaufen. Dies geschieht innerhalb einer festgesetzten Frist, die auch nur auf einem bestimmten Tag beschränken sein kann. Im Optionsschein sind all diese Konditionen festgehalten. Unter anderem ist die Art des Handels vereinbart. Entweder handelt es sich um einen Call, der Inhaber kann zu den Konditionen unabhängig vom aktuellen Wert des Basiswertes kaufen, oder um einen Put, der Inhaber kann zu den Konditionen unabhängig vom aktuellen Markt verkaufen. Beispielsweise wird der Basiswert am Markt mit 100€ gehandelt, der Optionsschein ermöglicht es jedoch dem Inhaber diesen Basiswert für 60€ zu kaufen oder im Fall eines Puts ihn für 150€ zu verkaufen. In der Regel wird der Basiswert nicht  erworben, sondern nur der Differenzbetrag ausgezahlt. So würd in diesem Beispiel der Call-Inhaber 40€ vom Optionsscheinausgeber erhalten. Wird die Option nicht in Anspruch genommen, weil durch die Inanspruchnahme ein Verlust entsteht, so verfallen die Konditionen.