Durch die Ausgabe größerer Summen an Bauherren zur
Immobilienfinanzierung oder an Firmen für Investitionszwecke, geht das Kreditinstitut ein hohes Risiko ein. Sollte der
Schuldner das geliehene Kapital nicht mehr zurückführen können, so trägt die Bank den gesamten Ausfall. Zur Risikostreuung wird deshalb eine sogenannte
Verbundfinanzierung von den Banken in Anspruch genommen.
Die erforderliche
Darlehenssumme wird von mehreren Instituten im Verbund aufgebracht. Dies hat nicht nur den Vorteil einer Risikominimierung sondern wirkt sich positiv auf die finanziellen Mittel der beteiligten Darlehensgeber aus. Denn oftmals können solch hohe Summen nicht von einem Institut allein aufgebracht werden.
Abgewickelt wird das gesamte Vergabeverfahren durch die Bank, in der der Antrag eingereicht wurde. Somit muss der Antragsteller nur einmal die benötigten Unterlagen einreichen.
Eine Verbundfinanzierung findet beispielsweise bei der
Baufinanzierung seine Anwendung. Die
Grundschuld wird zu Gunsten der Hausbank eingetragen. Diese überträgt dann die Sicherheit anteilig an die Bausparkassen.